Thomas W. H. Koppermann präsentiert:

 

www. Titelgrafik www.Treppenhausorgel.de - Copyright: twhk .de
 
- Eine Hausorgel im Treppenhaus -
 
(Stand: 02.04.2008)
 

 

Die Idee - Die Umsetzung - Das Ziel

 

Was macht man, wenn man Orgelfreund ist, unbedingt eine Pfeifenorgel (wie auch immer) haben möchte, aber weder eine Kirche noch einen Konzertsaal, sondern nur ein sehr altes und sehr kleines Haus besitzt und schon Kisten voller Orgelpfeifen zusammengetragen hat?

Man kommt auf "dumme" Gedanken und sucht nach einem geeigneten Platz.

Eines Tages fiel mir auf, dass die schräg begrenzte Wandfläche meines Treppenhauses Ähnlichkeit mit dem Größenverlauf eines Orgelpfeifen-Registers hat. Und so kam mir die Idee, ich könnte doch diese Fläche tatsächlich mit Orgelpfeifen gestalten und hier eines oder mehrere Register meiner gesammelten Pfeifen montieren. Die Pfeifenlängen könnten sich harmonisch in die Wand einfügen. So war eine Idee geboren und mein Hausorgel-Projekt nahm seinen Anfang.

 

Warum will ich überhaupt eine Pfeifenorgel im Haus haben?

Wie aus meinen Drehorgel-Seiten zu ersehen ist, habe ich einige Jahre Drehorgel gespielt und mich bereits mit der Technik der Tonerzeugung durch Pfeifen befasst. Ich spiele zwar auch Keyboard (nur zum Hausgebrauch) und kann mit dem Keyboard dank der modernen Elektronik fast alle gängigen Musikinstrumente ziemlich authentisch nachahmen, aber ich wollte doch gerne die Live-Tonerzeugung im Hause haben - ein echtes Instrument ist doch etwas ganz anderes. Schließlich hat ja auch fast jeder Organist (und bin ja nicht mal einer) zum Üben zuhause eine kleine "echte" Hausorgel. Hinzu kommt, dass ich Pfeifenorgeln schon immer gerne gesehen und gehört habe.

 

Ist denn eine Pfeifenorgel nicht nur etwas für eine Kirche oder für sakrale Musik?

Ich meine nein. Denn erstens ist die Orgel ursprünglich ein rein weltliches Instrument gewesen und zweitens kann man auf einer Orgel alle Musikstile spielen (wenn man's denn kann). In dieser Hinsicht habe ich schon tolle Interpretationen im Bereich Pop, Rock, Jazz, Operette, Marsch- und Volksmusik auf der Pfeifenorgel gehört.

Und heute findet man Pfeifenorgeln auch in Konzertsälen, Universitäten, Schulen usw.

 

Natürlich muss ich auf den grandiosen Nachhall eines großen Raumes verzichten, denn in einer kleinen Wohnung ist nun mal kein natürlicher Hall zu erzielen.

Da ich ein großer Fan der Kino- und Theaterorgeln bin, werde ich versuchen, den Klang meiner Hausorgel - soweit überhaupt möglich - in Richtung des Klangs dieser Orgeln zu beeinflussen und auch ein paar Perkussionsinstrumente einbauen.

Und der "Albtraum" der meisten Sakral-Organisten, ein deutliches Tremolo (selbstverständlich abschaltbar), ist dann natürlich Pflicht.

Mir ist natürlich bewusst, dass ich den Klangumfang einer echten Theater- oder Kinoorgel niemals erreichen kann, da mir hierzu die Räumlichkeiten (insbesondere für Instrumentenkammern und Schwellwerke) und weitere spezielle Ausstattungsmerkmale fehlen. Trotzdem möchte ich den Versuch wagen - ein Mensch wächst mit seinen Aufgaben!

 

Wie lässt sich mein Traum verwirklichen? Auf jeden Fall mit viel Eigenleistung und möglichst wenig Geld.

Schon seit längerer Zeit habe ich diverse Register an Orgelpfeifen zusammengetragen, die ich für geeignet halte.

Als Spieltisch soll eine ehemalige große Elektronik-Orgel mit 2 Vollmanualen und Vollpedal dienen, die von der alten Technik befreit wurde und für die Hausorgel mechanisch und elektrisch umgebaut und erweitert wird (siehe gesonderte Seite).

 

Vor mir liegt also eine lange Zeit des Planens, Bauens und Probierens sowie das Studium von Fachliteratur (gedruckt und online), um mir möglichst viel "Fachwissen" anzueignen, denn allzu blauäugig und ohne vernünftige Planung sollte man an eine solche Aufgabe nicht herangehen. Dies sollte aber kein Problem sein, denn mein Motto ist: "Man lernt sein ganzes Leben lang dazu". Da ich es gewohnt bin, mir Aufgaben zu stellen, die mich herausfordern und zunächst unerreichbar erscheinen, werde ich auch hier sehen, wo meine Grenzen sind.

Schließlich habe ich auch die Hoffnung auf freundliche Unterstützung durch andere, bereits erfahrenere Orgel-Selbstbauer und - was ganz toll wäre - eines gelernten Orgelbauers als beratender Begleiter meiner Arbeit.

Auf jeden Fall benötige ich - spätestens für die Intonation und Stimmung der Orgel - die tatkräftige Hilfe eines Fachmannes.

 

Wer also Zeit und Lust hat, mir mit Rat und Tat beizustehen und zum Gelingen meines Projektes beitragen möchte (z. B. ein ehemaliger Orgelbauer im Ruhestand oder ein Organist, der seine Orgel selbst gebaut hat und fachlich versiert ist), der möge sich bitte bei mir melden. Danke im voraus!

 

Ziel meines Projektes - wenn es gelingt wie geplant und eines fernen Tages geschafft ist, wäre zumindest ein jährliches kleines "Konzert" eines Gast-Organisten für einen kleinen Zuhörerkreis (soweit Platz im Haus ist).

Die dabei hereinkommenden freiwilligen Spenden (statt Eintrittsgeld) sollen einem Kinderhilfsprojekt zugute kommen, wie es bei meinen Drehorgelauftritten üblich war.

 

Auf den hierunter verlinkten Seiten werde ich über den Fortgang meiner Planungen und Bauarbeiten berichten.

Kommentare und Erfahrungsaustausch sind ausdrücklich willkommen!

 


 

Die nachfolgenden Themenseiten sind großenteils noch ohne Inhalt

und werden je nach Fortschritt meines Projekts mit Inhalten gefüllt:

 

 

 


 

© Copyright: tewehaka design - Thomas W. H. Koppermann, Hamburg