Thomas W. H. Koppermann präsentiert:
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- Eine Hausorgel im Treppenhaus -
(Stand:
13.04.2008)
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Die elektrische Traktur und
die elektromagnetischen Pfeifenventile
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, wird sich der Spieltisch im Erdgeschoss befinden, während die Pfeifenregister an der Wand des Treppenhauses zum Obergeschoss montiert werden. Dadurch scheidet eine direkte, mechanische Traktur (die Verbindung von den Tasten zu den Pfeifen) aus, und auch eine pneumatische Traktur mit ihren vielen Schläuchen oder eine elektrische Traktur mit vielen Einzeladern kommen nicht infrage.
So habe ich mich für eine elektronische Traktur über MIDI entschieden, d. h.:
Im Spieltisch werden die Tastenkontakte jeder Klaviatur an Elektronik-Platinen (MIDI-Encoder) angeschlossen, die die gedrückten Tasten in digitale Signale codieren.
Die MIDI-Codes gelangen über ein dreiadriges Kabel zu den Decodier-Platinen (MIDI-Decoder), die aus den MIDI-Daten wieder Einzelton-Befehle machen.
Je Pfeifenregister bzw. je Percussionsinstrument (Glockenspiel, Xylophon usw.) gibt es einen MIDI-Decoder, der je nach gedrückter Taste den entsprechenden Ton über Elektromagneten freigibt.
Hier auf dem Bild sieht man einige gebrauchte Elektromagneten, die ich günstig erwerben konnte
und die nach entsprechender Prüfung und Aufarbeitung wieder eingesetzt werden können,
denn neue Magneten in der benötigten großen Menge wären sehr teuer.
Funktion: In Ruhestellung deckt die runde Filzscheibe das Loch unter dem Pfeifenfuß ab,
so dass kein Wind zur Pfeifen strömen kann.
Sobald am Spieltisch eine Taste betätigt (oder ein gespeicherter MIDI-Befehl gesendet) wird,
fließt Strom (12 Volt =) zum entsprechenden Magneten, der dann die Windzufuhr zu "seiner" Pfeife freigibt.
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